Arbeitseinsätze im Sommer 2016

Pfingsteinsatz vom Sa, 21. bis Mo, 23.05.2016 

Anlässlich der GV vom 9.April haben wir vereinbart, dass wir im Mai den Wassertank von Herrn Tinner, an den wir anschliessen dürfen, eingraben möchten sowie wenn möglich auch unsere eigenen Mähwiesen bei Sisielma so herrichten wollen (von Steinen säubern etc.), dass sich der jährliche Arbeitsaufwand zum Mähen halbiert. 

Diese und weitere Arbeiten haben wir am Pfingstwochenende bei herrlichen Bedingungen erledigen können.

 

Mähwiese herrichten:

Gewisse Bereiche können mit dem Balkenmäher nur beschwerlich oder gar nicht gemäht werden. Um diese alljährliche Mäharbeit zu erleichtern, haben wir eine grosse, im Weg stehende Steinplatte entfernt und eine Mulde/Senke aufgefüllt um das Niveau dem umgebenden Terrain anzupassen. Benötigtes Werkzeug: Spalthammer, „Fäustel“, Meissel, Spitzeisen, Hebeisen, Pickel, Schaufel, Eimer.

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Die obere Steinplatte war so mächtig, dass wir sie nicht (wie gewünscht) abtransportieren konnten. Die obere Platte lag auf der Unteren auf. Die untere Platte stand horizontal weit hervor und sollte darum entfernt werden.

Da wir nicht wussten, wie mächtig diese war, begannen wir so gut als eben möglich mit der Freilegung. Nach einigen Testversuchen mit dem Hebeisen war klar, dass diese Platte zu tief in den Hang hineinreichte und von der oberen Platte zu stark belastet wurde, als dass wir sie hätten entfernen können.

Also musste sie gespalten werden. Der Stein war ideal geschichtet, sodass wir Meissel und Spitzeisen gut eintreiben konnten. Dadurch hat sich in der Platte ein grosse Spannung aufgebaut. Durch kräftiges Schlagen mit dem Hammerkopf des Spalthammers auf den Stein ist dieser nach und nach zerbrochen. Dieses Vorgehen haben wir auf der ganzen Breite der Platte für Schicht um Schicht wiederholt.

Das so gewonnene kleine „Bruchgut“ konnte ganz praktisch mit Korb und Eimer weggetragen werden und eignete sich hervorragend zum Auffüllen der Mulde.

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Die Grösse der Mulde kommt auf dem Photo leider nicht richtig zum Ausdruck.

Die ganze „Füllung“ der Mulde musste kompakt zu liegen kommen und durfte selbstverständlich in Zukunft nicht abrutschen.

Gleich unterhalb unserer „Baustelle“ war ein Haufen mehr oder weniger loser Steine - früher Bestandteile einer Terrassenmauer, heute zerfallen – die zwecks Mähen ebenfalls weggeräumt werden mussten und nun für das Füllen der Mulde sehr erwünscht ja notwendig waren.

Stufenartig mussten die Steine gesetzt werden. Zu unterst die Grössten, quasi als Fundament. Versetzen in der Tiefe und seitlich, unterlegen, „hinterfüllen“, verkeilen, etc. Immer wieder musste gedreht, gewendet oder umplatziert werden. Vorstellungskraft, ein gutes Auge und Kreativität wurden verlangt. Übung macht wohl auch hier allmählich den Meister.

Die Stufen wurden mit kleinerem Gestein und Erdreich gefüllt.

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Die obere Platte haben wir teilweise freigelegt. Entstanden ist ein schöner Sitz- oder Rastplatz mit wunderbarer Aussicht auf die gegenüberliegende Talseite. Unterhalb der beiden grossen Platten kann die Wiese nun durchgängig gemäht werden.

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Germer schneiden:

Auf der rechten Seite des Photos ist diese krautige Pflanze mit ihren grossen Laubblätter gut ersichtlich. Auf anderen Wiesen kommt sie beinahe flächendeckend vor. Die Kühe fressen sie auf der Weide nicht und auch nicht gern im Heu. Damit sich der Germer nicht weiter verbreiten kann und abstirbt, haben wir ihn vor dem Blühen und Absamen geschnitten. Mit Rebschere oder Sense. Anschliessend mit dem Rechen das Schnittgut zusammengetragen und im Wald deponiert.

Etwas links der Bildmitte sind übrigens noch die beiden Fichten zu sehen, von denen unter „Holzen“ die Rede ist.

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Holzen:

Auf dem Photo sind nur noch die Wurzelstöcke sichtbar. Die beiden Fichten mussten weichen, da das Land nicht mehr als Weideland sondern nun als Mähwiese genutzt wird. Den Zaun, der am unteren Rand des Photos verlaufen ist, haben wir demontiert.

Gleich oberhalb befindet sich unsere Unterkunft „Sisielma“ mit Umschwung, den wir schon seit Jahren mähen und pflegen. Bis anhin musste das Mähgut für den Abtransport hangaufwärts auf das Strässchen getragen werden. Das ist aufwendig und anstrengend.

Nun können wir das Heu wie üblich talwärts rechen, etwa auf die Höhe des Wohnhauses, wo es dann mit dem Ladewagen aufgeladen und abtransportiert werden kann.

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