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Arbeitsgemeinschaft Val Calanca

Kontaktadresse


Arbeitsgemeinschaft Val Calanca
Dr. Hans Urech
Rüslenweg 2
6244 Nebikon

e-mail: calanca(at)gmx.net

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Arbeitsgemeinschaft Val Calanca
6244 Nebikon

Über uns


Die Arbeitsgemeinschaft Val Calanca ist ein im Jahre 1979 gegründeter Verein mit dem Zweck, im Calancatal aktive Hilfe zu leisten. Spezielles Ziel ist die Bereitstellung und Erhaltung von Fuss- und Wanderwegen sowie die Instandstellung erhaltenswerter Zeugnisse aus der Geschichte der Kulturlandschaft. Er will Impulse geben, die das Tal vor zu grosser Abwanderung bewahren.

Seit 1979 wurden alljährlich, in Freizeit und Ferien, Fronarbeitseinsätze im Calancatal geleistet, bis Ende 2019 während insgesamt 80 Wochen.



Arbeitseinsätze 2019

Wanderweg Selma - Promestiv - Bersach - Stabiel - La Motta

Rekognoszierung, da wir seit einigen Jahren an diesem Landwirtschaftsweg keine Unterhaltsarbeiten mehr durchgeführt haben. Schnell wurde uns klar, dass Picklerarbeiten, Zurückschneiden von Farn, Stauden, Ästen und das Beseitigen einiger über den Weg gefallener Bäume notwendig sein würden. Auch die Wegmarkierung könnte an einigen Stellen verbessert bzw. erneuert werden. Wir bestaunten die wirklich mächtigen Bäume, die ab und zu am Wegrand standen. Und wie so oft entdeckten wir im Wald Ruinen, sei es von früheren Wegmauern, Ackerterrassen oder Gebäuden.

Das Eisengestell zur Montage des Vordaches, unter welchem sich auch der grosse steinerne Esstisch befindet, hat in den letzten Jahren Rost angesetzt und somit war eine Revision fällig. Säuberung mit Drahtbürste, Schleifpapier und Lappen. Anschliessend Behandlung mit Rostumwandler und letztlich mit einem schützenden Lack. Nebst Schutz vor Sonne und Regen dient uns das Gestänge auch zum Trocknen von Kleidern oder Abwaschtüchern und hat uns über all die Jahre einen sehr geschätzten Dienst erwiesen.

Besichtigung der neuen Terrassenanlage in Rossa

Die grosse und sehr gepflegte Anlage beeindruckt. Man sieht sie schon von weitem. Die ursprüngliche Nutzung von windgeschützten und sonnigen Hanglagen ist wieder sichtbar. Vielleicht wird ja am einen und anderen Ort oder sogar grossflächig noch etwas angepflanzt. Unterhalt und Pflege werden viel Arbeit geben. Hoffentlich kann diese schöne Anlage während der nächsten Jahrzente erhalten bleiben.

Mäharbeiten von Lasciallo bis nach La Motta

Die Zugangswege zu den Monti von Cauco und zum Höhenweg müssen jeden Frühling aufs Neue gemäht werden. Wenn immer möglich wollen wir diese Arbeit jeweils im Juni ausführen. Die Sense ist aufgrund der Breite der Wege und der vielen Steinstufen leider nur bedingt einsetzbar. Am effizientesten ist hier der Fadenmäher. Mit einem Fächerbesen säubern wir den Weg vom Mähgut.

Mäharbeiten in der Terrassenanlage Al Sborf'

Rekognoszierung eingestürzte Weg- und Gartenmauer in Braggio

Zusammen mit dem Gemeindepräsidenten und dem Landbesitzer. Die Mauer auf Privatbesitz ist zugleich Stützmauer eines Gemeindeweges. Der Besitzer kann die Mauer aus eigenen Kräften nicht mehr aufbauen. Die Gemeinde kann sich nur teilweise daran beteiligen. Nun sind unsere helfenden Hände gefragt. Besprechung der Instand- und Bereitstellung des benötigten Materials.

Sommer-Lager

Entbuschen von ca. 5 Aren in Arvigo. Besitzer des Landes ist der Wirt von Arvigo. Offenbar sei es möglich, auf diesem Boden Spargeln zu ziehen und Schnecken zu züchten. Diese Speisen will er künftig in seinem Restaurant anbieten :-). Da ihm selber die Rodung nicht möglich war, hat er unseren Ehrenpräsidenten Hans dafür angefragt. Das Entbuschen entpuppte sich als sehr zähe und irgendwie unliebsame Arbeit. Die Stauden und Büsche waren beinahe durchgehend mit Brombeeren durchwachsen, was die Arbeit beschwerlich machte. Der Einsatz der Motorsäge war nur bedingt möglich. Sehr gut eigneten sich die Astschere, die Stielsichel und die Forstsense. Wir benötigten etwas Zeit um herauszufinden, welches die beste Vorgehensweise und Arbeitstechnik ist. Am Morgen mussten wir die Arbeit aufgrund eines Gewitters und Starkregen unterbrechen. Am Nachmittag klarte es auf und wurde sehr heiss. Innert kürzester Zeit waren unsere Kleider vom Schwitzen völlig durchnässt. Doch das Chrampfen hat sich gelohnt! Obwohl noch nicht ganz fertig, ist eine ansehnliche Fläche wieder urbar gemacht.

Heuen in Lasciallo

Das Gras der Terrassenanlage Ciüs in Lasciallo wurde mit der Sense gemäht und das Heu anschliessend mit 4 Pinggu runter zum Kapellenplatz getragen zwecks Abholung durch den Bauer Giacomo. Die Heunetze wurden in Handarbeit hergestellt durch den Urner Bergbauer und Wildheuer Kari Gisler und bei diesem im Rahmen eines Wildheuer-Kurses gekauft. Nun erweisen uns die Netze beste Dienst. Die Arbeit macht wahrlich Freude! Leider haben wir vom Mähen mit der Sense und vom Schultern der Pinggu keine Photos gemacht. In der Hitze der Umtriebigkeit ging das leider vergessen. Wir hoffen, solche Bilder nächstes Jahr machen und ihnen zeigen zu können.

Wegmauer Sisielma

Etwas nördlich von Sisielma, auf der rechten Seite des Wanderweges, der nach Lasciallo führt, vor dem Waldeingang, haben wir die Fläche rund um die beiden eingestürzten Wegmauern gerodet und einen Teil der Mauer wieder aufgebaut. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Wir können damit für den Eigentümer Weideland zurückgewinnen und den Wanderweg vor weiterer Erosion schützen. Zudem säumt die Mauer den Weg und wertet ihn daher optisch auf. Vielleicht für einen bleibenden Eindruck.

Kulturhistorische Wanderung Sisielma - Promestiv - Selma - Cauco - Lasciallo

Die Wanderung wurde durch Hans Urech geführt. Er, der sich schon seit Jahren intensiv mit dem Tal und auch dem Kulturlandschaftswandel auseinandersetzt und dazu schon viele Texte publiziert hat. Wir durften viel Wissenswertes erfahren und immer wieder von Neuem über das Eine oder Andere staunen. Das Meiste können Sie unserer Homepage entnehmen. Diese enthält eine Fülle an Informationen zum Tal, zu unserem Arbeits- und "Projekt"-Raum und schliesslich unserem Verein. Bitte nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie voller Neugier auf Entdeckungsreise, auf unserer Homepage aber auch vor Ort im Calancatal, es lohnt sich! Sie werden sehen ...

1. August

In einem alten Stall in Artoalla sind Lärchenträmel gelagert. Vier 1 Meter-Stücke haben wir heruntergetragen, ziemlich rein gespalten und stehend mit einem Stück Draht zusammengebunden. Das Entfachen des Feuers an unserer etwas speziellen "Finnenkerze" hat dann doch noch etwas Fingerspitzengefühl erfordert und jung und alt hatten ihre Freude dabei. Das Verbrennen und Lodern von Heubüscheln hat unseren jüngsten Teilnehmer ganz verzückt. Je grösser diese waren, desto mehr hatte er sein Gaudi daran. Was ein Feuer doch alles bewirken kann. Einfach herrlich. Bis in die späte Nacht hinein hat es uns gewärmt.